Was unsere Energie mit unseren Hunden macht.
- majavonesch1
- 23. Juni 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 11. Mai

Es war für mich schon immer logisch, dass wir einen großen Einfluss auf unsere Hunde haben. Aber wie unterschiedlich jeder damit umgeht wird mir nun immer mehr bewusst umso mehr Teams ich begleite.
Je nachdem, wie wir gerade gestimmt sind. Sind wir fröhlich, ist das Miteinander viel leichter. Wir nehmen dem Hund das Pöbeln oder das Ziehen an der Leine weniger übel, als wenn wir einen schlechten Tag haben. An solchen Tagen sind wir oft kleinlich mit allem, was der Hund macht. Wir schnauzen ihn unter Umständen schneller an und fühlen uns danach schlecht, weil wir merken, dass unsere Reaktion übertrieben war.
Dann passiert genau das, was den Hund ins Ungleichgewicht bringen kann: Da wir ein schlechtes Gewissen haben, versuchen wir oft, uns beim Hund zu „entschuldigen“. Wir lassen ihm plötzlich Dinge durchgehen, die wir kurz zuvor noch korrigiert haben. Diese Inkonsequenz ist für den Hund verwirrend und nimmt ihm die notwendige Sicherheit. Doch was passiert da eigentlich genau auf der biologischen und energetischen Ebene?
Die energetische Signatur: Hinter der Maske
Hunde lesen unsere energetische Signatur. Während wir Menschen gelernt haben, unsere Gefühle hinter einem Lächeln oder Smalltalk zu verstecken, sieht der Hund direkt in unser Energiefeld. Wenn du versuchst, nach außen ruhig zu wirken, aber innerlich vor Ärger oder Sorge bebst, ist das für deinen Hund eine enorme Dissonanz.
Stell dir vor, jemand würde dir mit einer sanften Stimme sagen, dass alles gut ist, während er gleichzeitig eine geladene Waffe in der Hand hält. Genau so fühlt es sich für einen Hund an, wenn unsere äußere Handlung nicht mit unserer inneren Energie übereinstimmt. Diese energetische Unklarheit raubt ihm das Vertrauen in unsere Führung.
Die Wissenschaft der Spiegelung: Amygdala und Nervensystem
Hunde besitzen eine enorme Fähigkeit zur emotionalen Ansteckung. Das ist kein esoterisches Konzept, sondern biologisch messbar. Wenn wir gestresst sind, schüttet unser Körper Cortisol aus. Unsere Herzrate steigt, unser Atem wird flacher und unsere Muskelspannung verändert sich – oft so subtil, dass wir es selbst kaum merken.
Hier kommt die Amygdala ins Spiel, das Emotionszentrum im Gehirn. Sie scannt die Umgebung ständig nach Sicherheit oder Gefahr. Der Hund nimmt unsere Stresssignale über seine hochsensiblen Sinne wahr – er riecht die chemische Veränderung in unserem Schweiß und sieht die kleinste Anspannung in unserer Mimik. Da Hunde soziale Wesen sind, überträgt sich dieser Zustand direkt auf ihr eigenes Nervensystem. Wenn wir innerlich unruhig sind, signalisieren wir dem Hund unbewusst, dass es einen Grund zur Sorge gibt. Er geht in den Überlebensmodus: Er beginnt zu pöbeln, zieht an der Leine oder zeigt Stressreaktionen, die wir oft fälschlicherweise als „Ungehorsam“ interpretieren.
Wenn Energie den Körper erreicht
Dauerhafter Stress überträgt sich nicht nur kurzfristig. Wenn wir chronisch unter Druck stehen, lebt auch unser Hund in einer permanenten Alarmbereitschaft. Das kann langfristig zu körperlichen Anzeichen und sogar Erkrankungen führen. Der Magen-Darm-Trakt reagiert sehr sensibel auf Stresshormone, was sich in Verdauungsbeschwerden äußern kann. Auch Hautprobleme, exzessives Lecken oder physische Verspannungen im Bewegungsapparat sind oft Zeichen einer emotionalen Überlastung, die der Hund von uns mitträgt.
Die spirituelle Ebene: Der Hund als Spiegel der Seele
Über die Biologie hinaus gibt es eine Ebene, die viele von uns instinktiv spüren: die energetische Verbindung. Man könnte sagen, der Hund ist ein Spiegel unserer inneren Welt. Er reagiert nicht nur auf das, was wir tun, sondern auf das, was wir im Innersten fühlen.
Hunde fungieren oft als Begleiter, die uns helfen, wieder zu uns selbst zu finden. Sein Verhalten ist oft nur eine Antwort auf unsere innere Unordnung. Wenn wir lernen, den Hund nicht als „Problem“ zu sehen, das gelöst werden muss, sondern als Mentor für unsere eigene Präsenz, verändert sich die gesamte Dynamik. Wenn wir in unsere Mitte finden und echte Ruhe ausstrahlen, erlauben wir auch dem Hund, seine Last abzuwerfen.
Der Hund als Seelenspiegel
Sie fungieren oft als lebendige Spiegel unserer Seele. Sie zeigen uns nicht das, was wir sehen wollen, sondern das, was ist.
Hunde eine sehr reine, hochfrequente Energie. Sie sind hier, um uns zu lehren, wie wir wieder ins „Hier und Jetzt“ finden. Oft nehmen sie sogar unsere schweren Energien auf – Trauer, Stress oder negative Emotionen, um uns zu entlasten. Wenn wir jedoch nicht lernen, diese Energie wieder zu klären, trägt der Hund eine Last, die nicht seine ist. Das kann sich in Verhaltensauffälligkeiten oder sogar körperlichen Erkrankungen zeigen.
Übung für Dich und Deinen Hund:
Wir erschaffen einen Raum, in den wir den Hund einladen, zur Ruhe zu kommen. Probiere es selbst aus:
1. Die Basis finden: Stehe oder sitze entspannt neben deinem Hund. Dein Atem fließt ruhig und gleichmäßig. Ganz wichtig: Schau deinen Hund dabei nicht direkt an.
2. Lauschen: Richte deine Aufmerksamkeit nach außen. Lausche ganz bewusst einem Geräusch in deiner Umgebung – dem Zwitschern der Vögel, dem Rauschen des Windes oder fließendem Wasser.
3. Spüren: Spüre gleichzeitig deine Hände. Vielleicht die Struktur der Leine, den Stoff deiner Hose an deinem Bein oder spüre einfach Hand in Hand.
4. Halten: Halte diesen Zustand der reinen Wahrnehmung für etwa 30 Sekunden.
5. Die Einladung: Schau deinen Hund nun mit einem ganz weichen, leichten Blick an. Merkst du schon, wie sich seine Energie beruhigt?
Wiederhole diese Schritte so lange, bis du spürst, dass das Energielevel deines Hundes bei einer 2 (auf einer Skala von 1-10) angekommen ist – also in einer tiefen, gelassenen Entspannung.


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